Die letzte Frau, die nach einem britischen Hexengesetz aus dem Jahr 1735 verurteilt wurde, dem sogenannten „Witchcraft Act“, war die 46 Jahre alte Schottin Helen Duncan, besser bekannt als die „höllische Nell“. Das Hexengesetz stellte dabei nicht die Hexerei, sondern die Ausnutzung des Glaubens an Hexen zu betrügerischen Zwecken unter Strafe. Helen Duncan wurde am 3. April 1944 vor dem Old Bailey, dem Zentralen Strafgerichtshof in London, von den Richtern für schuldig der betrügerischen Totenbeschwörung befunden und zu 9 Monaten Haft verurteilt. Hinter dem harten Urteil wurden politische Zwecke vermutet, da Helen Duncan für kurze Zeit von der Bildfläche verschwinden sollte. Helen Duncan war eine sechsfache Mutter, die mit dem aus dem Ersten Weltkrieg kriegsversehrten Henry Edward Duncan verheiratet war. Sie hatte am 25. November 1897 im schottischen Perthshire als Helen MacFarlane das Licht der Welt erblickt. Bereits als Kind prophezeite sie Unglücke, noch bevor diese eintraten. Um den Unterhalt ihrer Familie aufzubessern, arbeitete sie neben ihrem Job in einer Bleichfabrik auch als Medium. Schon 1933 wurde Helen Duncan als Hochstaplerin verurteilt, was ihrem Business keinen Abbruch tat. Besonders nach dem Ersten Weltkrieg und während des Zweiten Weltkrieges boomte ihr Geschäft, da viele Menschen nochmals Kontakt mit ihren im Krieg verstorbenen Angehörigen aufnehmen wollten. Um in Kontakt mit Geistern der Verstorbenen zu treten, versetzte sie sich in Trance und sonderte ein weißes Fluidum, das sogenannte „Ektoplasma“, ein mit Eiweiß getränktes Tuch aus ihrem Mund, das während der Séance die Gestalt eines Verstorbenen annahm und Fragen beantwortete. Zur Zeit des Zweiten Weltkrieges wohnte Helen Duncan mit ihrer Familie in Portsmouth. Dort hatte die Royal Navy ihr Hauptquartier. Am 25. November 1941 sank das britische Schlachtschiff „HMS Barham“, da es von einem deutschen U-Boot angegriffen worden war. Insgesamt 861 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben. Diese Katastrophe wurde als militärisches Geheimnis behandelt, das bis Ende 1942 unter Verschluss gehalten werden sollte. Doch Duncan nahm kurz nach dem Schiffsunglück mit einem toten Matrosen der gesunkenen „HMS Barham“ Kontakt auf. Warum wusste sie davon? Hatte sie von Angehörigen der toten Matrosen davon erfahren, da diese offizielle Kondolenzbriefe erhalten hatten? Helen Duncan berichtete auch vom Untergang des Royal-Navy-Schlachtkreuzers „HMS Hood“ bei dem 1400 Menschen ihr Leben ließen und das bevor die Öffentlichkeit davon erfuhr. Fortan wurde Helen Duncan vom Geheimdienst und den Behörden ins Visier genommen. Denn keinesfalls durfte jemand von der bevorstehenden Landung der Alliierten erfahren. Deshalb ließ die Polizei sie im Januar 1944 bei einer ihrer Séancen verhaften. Der einwöchige Prozess gegen Helen Duncan war ein Schauprozess, der wegen möglichen Geheimverrates geführt wurde und mit Helen Duncans 9 monatiger Gefängnisstrafe endete, die sie bis zu ihrer Begnadigung Ende September 1944 im berüchtigten Frauengefängnis Holloway Prison verbüßen musste. Bis zu ihrem Tod am 6. Dezember 1956 praktizierte Helen Duncan trotz Verbot als Medium. Der britische Premier Winston Churchill ließ nach dem Zweiten Weltkrieg den Witchcraft Act außer Kraft setzen.
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