Neapel an der Westküste Italiens am Fuße des Vulkans Vesuv ist nicht nur der Geburtsort der Pizza Margherita, sondern auch von der Camorra, einer kriminellen Organisation bestehend aus mehreren Clans. Gegen diesen Clan wurde im Cuocolo-Prozess zwischen 1911 und 1912 erstmals ein Exempel statuiert, in dem 41 Mitglieder der Camorra vor Gericht gestellt und insgesamt eine Freiheitsstrafe von über 400 Jahren verhängt wurde. Anlass für den spektakulären Prozess war der Mord an Gennaro Cuocolo und seiner Ehefrau Maria Cutinelli. Am Morgen des 6. Juni 1906 entdeckten Straßenkehrer in der Gasse Contrada Calastro in Torre des Greco unweit von Neapel die Leiche eines Mannes, die über vierzig Stichwunden aufwies und dessen Kopf zertrümmert war. Später wurde die Leiche als Gennaro Cuocolo identifiziert. Seine Ehefrau Maria Cutinelli wurde in der Zwischenzeit von ihrem Dienstmädchen Felicetta Carusio im Schlafzimmer ihrer Wohnung nackt auf dem Bett liegend und mit über 11 Einstichen im Unterleib tot aufgefunden. Wer hatte das Ehepaar so bestialisch ermordet? Die Spur der Carabinieri führte zu der Camorra für die Gennaro Cuocolo arbeitete. Er war ein Meisterdieb, der sich das Vertrauen wohlhabender Familien erschlich, um deren Häuser nach Wertgegenständen zu untersuchen. Dann informierte er seine Diebesbande wie diese am besten in das Haus einbrechen und wo sich die Wertgegenstände finden konnten. Danach hehlte er mit dem Diebesgut. Doch Cuocolo arbeitete auch mit der Carabinieri zusammen und verriet aus Geldgier seinen Komplizen Luigi Arena, der in die Straßenkolonie nach Lampedusa verbannt wurde. Doch Cuocolo musste nicht nur dafür sterben, dass er ein Verräter war, sondern weil er auch ein großer Konkurrent für Giovanni Rapi, „Il professore“ genannt war, der ein Spielcasino managte und auch Hehlerei im großen Stil betrieb. Darum bat Giovanni Rapi das Oberhaupt der Camorra, Enrico Alfano, auch Erricone genannt, Gennaro Cuocolo und seine Ehefrau, eine ehemalige Hafennutte, ermorden zu lassen. Anfang 1907 wandte sich ein Mann namens Gennaro Abbatemaggio an die Polizei, der als Kronzeuge gegen die Camorra aussagen wollte. Daraufhin setzte sich Enrico Alfano nach New York ab, wurde jedoch schnell aufgespürt und wieder nach Neapel gebracht. Nach vier Jahren und neun Monaten Ermittlungsarbeit wurden im Jahr 1911 insgesamt 41 Mitglieder der Camorra angeklagt. Aufgrund von Korruptionsversuchen aber nicht in Neapel, sondern vor dem Schwurgericht in Viterbo. Der Prozess dauerte über 16 Monate, in dem 779 Zeugen angehört wurden und über den die ganze Welt berichtete. Von Anfang an war klar, dass das Ziel die Verurteilung der Camorra war. Dafür wurden Beweise gefälscht, Zeugen eingeschüchtert und sogar der Staatsanwalt ausgetauscht. Ein Journalist namens Alessando Loy, der sich kritisch dazu geäußert hatte, verlor dadurch seinen Job bei der Zeitung „Roma“. Es ging einzig darum einen Kreuzzug gegen die Camorra zu führen. Am 8. Juli 1912 wurden die beiden Drahtzieher Enrico Alfano und Giovanni Rapi zu 30 Jahren Haft verurteilt und Freiheitsstrafen von insgesamt über 400 Jahren verhängt. Obwohl der Kronzeuge Gennaro Abbatemaggio seine Zeugenaussage nach 15 Jahren widerrief, wurde dies unter den Teppich gekehrt, da das Urteil im Cuocolo-Prozess bereits gesprochen worden war.
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