An einem heißen Sommertag im Juni 1847 arbeitete der Metzgergeselle Wilhelm Heinrich Armbruster auf einem Feld an der Neckarweihinger Straße in Ludwigsburg. Von weitem sah er den Viehhändler Johann Gottlieb Winter, der mit ein paar Ochsen auf dem Weg zum Luwigsburger Viehmarkt war, um diese dort gewinnbringend zu verkaufen. Der Metzgergeselle Armbruster, der wie so oft in Geldnöten steckte, wusste, dass die staatlichen Ochsen eine Menge Geld einbringen würden. Er fasste den Plan, dem Viehhändler auf seinem Rückweg den Geldsack zu stehlen. Als der Viehhändler, der die hohe Summe von 327 Gulden für seine Ochsen erhalten hatte, wieder an der Neckarweihinger Straße vorbeikam, passte Armbruster diesen ab. Er verwickelte den Viehhändler in ein Gespräch und gab vor, selbst eine Kuh in Maubach kaufen zu wollen. Da dies auf dem Heimweg des Viehhändlers Winter lag, gingen beide gemeinsam dorthin. Dann trennten sich ihre Wege und Armbruster erkundigte sich im Maubach nach einer Kuh, hatte jedoch nicht wirklich die Absicht eine zu kaufen. Er wollte einfach keinen Verdacht schöpfen. Schnell machte er sich wieder auf die Fersen des Viehhändlers Winter bis er am Ungeheuerhof, einem unwegsamen Gelände, seine Chance sah und Winter das Geldsäckel rauben wollte. Dieser wehrte sich jedoch heftig. Mit so einer großen Gegenwehr hatte der Metzgergeselle nicht gerechnet, der nun zu seinem Messer griff und auf den Viehtreiber Winter einstach bis dieser zu Boden fiel. Um keinen Zeugen zu haben, schnitt er ihm kurzerhand die Kehle durch. Er nahm das Geldsäckel an sich und begab sich auf die Flucht. Aus dem anfänglich geplanten Raub war ein brutaler Mord geworden. Wenig später wurde der Viehhändler von Wanderern gefunden. Neben der Leiche lag ein blauer Metzgersschurz. Diesen hatte Winter Armbruster beim Kampf abgerissen, was Armbruster in seiner Panik nicht bemerkt hatte. Durch dieses Indiz war klar, dass der Mörder aus der Metzgerszunft stammte. Schnell führte die Spur zu Armbruster, da ein Knecht des Fürstenhofes diesen am Tag des Mordes blutverschmiert aus der Richtung des Tatort kommend gesehen hatte. Dank des Geldes fand Armbruster immer irgendwo einen Unterschlupf. Nach fünf Tagen war er sogar so dreist, dass er am helllichten Tag im Gasthof „Zum grünen Baum“ in Bietigheim ein Bier trank, nichtsahnend das dieses sein letztes in seinem Leben sein würde. Denn der Wirt hatte den gesuchten Armbruster erkannt und die Polizei alarmiert. Armbruster, der anhand des Metzgersschurzes überführt wurde, gestand den Mord vor dem Oberamtsgericht in Backnang. Am 5. August 1847 wurde er angeklagt. Am 14. Dezember wurde Armbruster zum Tode mit dem Schwert verurteilt. Die öffentliche Hinrichtung, die auch die letzte öffentliche Hinrichtung im Oberamt Backnang war, fand am 8. Januar 1848 statt. Diese glich einem Volksfest, das 8.000 Schaulustige besuchten, um sich an der Hinrichtung von dem Metzgergesellen Armbruster zu ergötzen, dem der Scharfrichter mit dem Schwert den Kopf abschlug. Bei dem Fall Armbruster hatte sich wieder einmal bewahrheitete, dass des Menschen Habgier sein Höllenreich ist.
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