Nach mehr als 16 Jahren wurde der Mord an Heidrun Pursche aus Eggenstein-Leopoldshafen – der zuvor als „ungelöster Fall“ galt – endlich aufgeklärt. Zeugenaussagen zufolge war die 57-jährige Putzfrau, die in einer Klinik in Bad Krozingen arbeitete, am Morgen des 17. Januar 2003 auf dem Weg zur Arbeit, als sie auf der Straße von einem maskierten Mann in ihren Kleinwagen gezerrt wurde, der daraufhin mit ihr davonfuhr. Zwei Monate später, im März, wurde ihre Leiche in einem Waldgebiet bei Ehrenkirchen, nur wenige Kilometer von Bad Krozingen entfernt, gefunden. Die Obduktion ergab, dass Heidrun Pursche erstochen worden war. Ein sexueller Übergriff konnte ausgeschlossen werden. Die Polizei ermittelte mit Hochdruck und ging mehreren hundert Hinweisen nach. Zudem wurde ein Massen-DNA-Test durchgeführt, bei dem mehr als 900 Männer aus der Region Speichelproben abgaben. Doch dies erwies sich ebenso erfolglos wie ein Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“. Es gab keine Spur vom Täter, der nach der Entführung von Heidrun Pursche mit ihrer Bankkarte Geld an einem Geldautomaten abgehoben hatte, wie ein Foto einer Überwachungskamera belegte. Jahre vergingen, bis sich ein Zeuge meldete, der den Rucksack des maskierten Mannes auf den veröffentlichten Fotos als den eines seiner Bekannten erkannte. Diese heiße Spur führte zu dem 55-jährigen Messebauer Thomas W. aus Buggingen im Markgräflerland. Seit seiner Jugend litt er unter psychischen Problemen, verletzte sich selbst und schrieb Tagebucheinträge mit seinem eigenen Blut. Bei der polizeilichen Vernehmung legte er ein vollständiges Geständnis ab. Er hatte Heidrun Pursche am Morgen seines Geburtstags in ihrem eigenen Auto entführt, weil sein Partner einen Streit mit ihr gehabt hatte. Sie war seine Vorgesetzte, und dem Paar gefielen ihre Arbeitszeiten einfach nicht. Er wollte die Frau zur Rede stellen und sie dazu bringen, die Arbeitsaufgaben seines Partners zu ändern. Aus diesem trivialen Grund musste Heidrun Pursche sterben. Als sie sich wehrte und ihm mit rechtlichen Konsequenzen für sein Fehlverhalten drohte, stach er mit einem 40 Zentimeter langen Messer auf sie ein. Anschließend vergrub er ihre Leiche am Waldrand in Ehrenstetten. Danach parkte er ihr Auto auf dem Autobahnrastplatz bei Neuenburg. Für die brutale Tötung von Heidrun Pursche wurde Thomas W. vom Landgericht Freiburg des Mordes für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt.
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Auf isabellas.blog kombiniert sich die Spannung von Kriminalgeschichten mit aufregenden Reisetipps. Stellt euch vor, ihr wandert durch malerische Straßen einer neuen Stadt und ergründet dabei dunkle Geheimnisse, die in den Schatten ihrer Geschichte verborgen liegen. Jedes Stück auf meinem Blog ist so konzipiert, dass es das Herz eines jeden Krimi-Fans höherschlagen lässt und gleichzeitig die Neugier auf unbekannte Orte weckt. Hier seid ihr eingeladen, den Nervenkitzel des Unbekannten und die Schönheit unserer Welt zu erleben – eine perfekte Kombination für alle Abenteuerlustigen!
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