Bis heute erinnert die Burgruine Weibertreu in Weinsberg, die der berühmte Oberarzt Justinus Kerner durch die Gründung des Frauenvereins Weinsberg zusammen mit sechs Frauen am 8. Dezember 1823 vor dem Verfall gerettet hatte, als Zeugnis eines der ältesten Hochadelsburgen in Deutschland. Dieser Oberamtsarzt deckte auch den versehentlichen Mord an dem Lebemann Nathan Hertling anno 1829 auf. Nathan Hertling war ein ehemaliger kaiserlich-königlicher Oberleutnant, der in Affaltrach zusammen mit seiner Ehefrau als Privatier ein luxuriöses Leben genoss. Neben kulinarischen Genüssen galt seine Liebe auch dem Wein. Doch vom regelmäßigen Alkoholkonsum gepaart mit seinen reichhaltigen Speisen bekam er oftmals fürchterliches Sodbrennen. Nur die Einnahme von Magnesium verschaffte ihm Linderung. Als Nathan Hertling am 14. März 1829 von einem drei Tage langen Trinkgelage nach Hause zurückkehrte, plagte ihn wie so oft entsetzliches Sodbrennen. Seine Ehefrau schickte den Knecht zu seinem Arzt. Doch dieser hatte keine Magnesiumvorräte mehr, so dass der Knecht ohne das Zaubermittelchen zu seinem Dienstherren zurückkehren musste. Daraufhin wurde der Knecht trotz später Stunde zum Apotheker Friedrich Klotz nach Eschenau geschickt, um dort für 12 Kreuzer das Magnesium zu kaufen. Der Knecht musste läuten, da die Apotheke schon zu hatte. Gegen halb zehn Uhr nachts öffnete der verschlafende Apotheker dem Knecht die Tür. Der Knecht sagte, was er für seinen Herren begehrte und sodann begab sich der schlaftrunkene Apotheker zu seinem alphabetisch geordneten Medikamentenschrank, um das Magnesium zu holen. Dabei passierte ihm ein Missgeschick. Er vergriff sich und statt dem Magnesium, entnahm er das Magisterium Bismuthi, ein basischer salpetersaurer Wismut. Mit der Arznei im Gepäck eilte der Knecht zu seinem Herren. Dieser nahm das Mittel ein. Doch statt Linderung wurden die Schmerzen immer schlimmer. Er musste sich übergeben, bekam krampfartige Durchfälle und hatte hohes Fieber. Seine besorgte Ehefrau rief den Oberamtsarzt Justinus Kerner zu Hilfe, der zunächst den Zustand stabilisieren konnte, aber am 23. März 1829 starb der Oberleutnant um 2 Uhr nachts. Der Oberamtsarzt Kerner konnte sich nicht den schnellen Tod des Oberleutnant Hertling erklären. Schließlich ordnete das Oberamtsgericht eine Obduktion an. Diese ergab, dass Nathan Hertling durch die Vergiftung mit Wismut gestorben war. Dieses Ergebnis führte zu dem Apotheker Klotz, der unter Tränen gestand das Medikament verwechselt zu haben. Er musste für sein tragisches Missgeschick am 20. Juni 1829 für 5 Monate auf den Hohenasperg in Haft. Zudem wurde er zur Zahlung aller Verfahrens- und Arztkosten verdonnert. Diesmal hatte Justinus Kerner nicht wie bei der Burgruine Weibertreu als Retter brillieren können. Dafür konnte er einen unbeabsichtigten Mord aufklären.
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