Am 12. Mai 1854 erlangte der erst 19 Jahre alte Sattlergeselle Christian Hussendörfer eine zweifelhafte Berühmtheit, die ihn für immer in Münchens Stadtgeschichte verewigte. Christian Hussendörfer war ein lediger Sattlergeselle in Syburg, der gern einen über den Durst trank und das bis spät in die Puppen. Zudem hatte er seinen damaligen Sattlermeister bestohlen. Im Juli 1853 schien sich jedoch das Blatt für ihn endlich zum Guten zu wenden, denn er hatte beim angesehenen Sattlermeister Joseph Lindermaier in Eurasburg eine Anstellung gefunden. Zwei Monate später arbeitete er zusammen mit seinem Meister bei einem Bauern in Holzburg. Am 29. September hatten sie dort alles erledigt. Gegen 22 Uhr begaben sie sich mit dem mühsam verdienten Lohn der letzten Wochen auf den Rückweg nach Eurasburg. Auf diesem überwältigte Hussendörfer aus heiterem Himmel seinen Meister, um das hart verdiente Geld zu stehlen. Doch dieser leistete heftige Gegenwehr, worauf Hussendörfer ihn durch mehrere Schläge und Messerstiche tötete. Anschließend nahm er den gesamten Lohn an sich und machte sich nach Eurasburg auf, wo er sogleich zu den Gendarmen rannte und ihnen auftischte, dass er und sein Meister von Räubern überfallen und sein Meister dabei getötet worden war. Am nächsten Tag wurde Joseph Lindermaiers Leiche im Wald gefunden. Die Obduktion ergab, dass diesem der Schädel zertrümmert, das rechte Schläfenbein gebrochen und mehrere Organe heftige Einstiche aufwiesen. Schnell geriet Christian Hussendörfer unter Verdacht, der nach anfänglichem Leugnen den Mord an seinem Meister gestand. Am 20. März 1854 wurde er zum Tode wegen des Mordes an seinem Meister Joseph Lindermaier verurteilt und am 12. Mai 1854 wurde Christian Hussendörfer zur Hinrichtungsstätte Marsfeld in München gebracht. Zuständig für die öffentliche Hinrichtung war der erfahrene Scharfrichter Lorenz Scheller, der bereits über 70. Hinrichtungen mit dem Schwert vollzogen hatte. Doch die Hinrichtung von Christian Hussendörfer endete in einem Fiasko, da der Münchner Henker Scheller sage und schreibe 7 Hiebe ausüben musste, um Hussendörfers Kopf vom Leib zu schlagen. Die Menge tobte und wollte den Scharfrichter lynchen. Darum musste dieser von einer Gendarmerie-Eskorte unter größter Mühe nach Hause gebracht werden. Denn damals waren öffentliche Hinrichtungen ein Spektakel, dem Tausende von Schaulustigen beiwohnten. Diese grauenhafte Hinrichtung hatte zur Folge, dass der König Maximilian II. von Bayern festlegte, dass die Enthauptung nicht mehr mit dem Schwert, sondern mit der Guillotine von Johann Michael Mannhardt, dem sogenannten Mannhardt-Fallbeil, zu vollstrecken war. Damit konnte technisch sauber geköpft werden. Christian Hussendörfer war damit der Letzte der mit einem Schwert öffentlich hingerichtet wurde. Bereits wenige Monate nach dem königlichen Beschluss wurden zwei Männer und eine Frau am 19. August 1854 zum ersten Mal in München mit einem Schafott geköpft, das bis dahin übliche Richtschwert war damit endgültig Geschichte.
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